Mädchen in Slums in Port-au-Prince Haiti

Quelle: unicef.de

Wenn wir Wohlstandskinder uns in der kommenden Zeit mit der Krise der Weltwirtschaft und deren Folgen für unser eigenes Leben beschäftigen, sollten wir nie vergessen, wie viel schrecklicher es Menschen tatsächlich auf unserer Erde geht!

Hier bei Unicef für Kinder in Not spenden!

wir-danken-jogi.deWir danken Jogi und der deutschen Nationalmannschaft für das zweite Sommermärchen und das Erreichen des Finales der Fußball-Europameisterschaft!
Nun heißt es Daumen drücken für das Finale gegen Spanien am Sonntag in Wien – vielleicht geht ja noch mehr…

Sagt Danke an Jogi und das Team unter www.wir-danken-jogi.de!

iphone3g.pngApple iPhone, Noika N95, RIM Blackberry – das Internet wird zunehmend auch unterwegs nutzbar. Zum Thema “Mobiles Internet” hat Forsa im Auftrag von Accenture die Studie “Mobile Web Watch 2008″ durchgeführt und über 2000 Personen befragt.

Die Umfrage ergab folgendes Bild:
62% der Internet-Nutzer in Deutschland haben auch ein internetfähiges Mobiltelefon (entspricht 26 Mio.), jedoch nutzen nur 13% (3 Mio.) auch diese Möglichkeiten. Die Hälfte der 3 Mio. Nutzern verfügt über einen schnellen mobilen Internet-Zugang (EDGE/UMTS/HSDPA). Nur 2% haben eine mobile Daten-Flatrate.
Wie wichtig eine gute Benutzeroberfläche für den Erfolg des mobilen Internets ist, zeigen die Nutzungszahlen von iPhone-Besitzern. Ganze 85% der Besitzer nutzen die mobilen Internet-Dienste des Apple iPhones.

Genutzt werden derzeit v. a. die Dienste, welche die Nutzer auch am Rechner verwenden:

  • E-Mail
  • Aktuelle Nachrichten
  • Wetterinformationen
  • Verkehrsinformationen

Die geringe Nutzung trotz der großen Verbreitung von internetfähigen Mobiltelefonen hat v. a. folgende Gründe:

  • kein erkennbarer Mehrwert – es werden die selben Funktionen (E-Mail, News, …) genutzt wie am herkömmlichen Zugang über den Computer
  • hohe Nutzungskosten – für “always online” sind Flatrates notwendig
  • schlechte User Experience (klein, unübersichtlich, kompliziert)
  • langsame Verbindung

Die Nutzer erwarten von dem mobilen Internet der Zukunft folgende Dienste:

  • Location based services (Informationen zum Standort, nächstes Restaurant, …)
  • Mobiles Online-Banking
  • Navigationssysteme
  • Bezahlfunktion
  • Social Media-Dienste (Freunde-Finder, mobile Nutzung von Social Networks)

Apple hat mit dem iPhone für Bewegung im Markt gesorgt – Hard- und Software werden bedienbarer und leistungsfähiger, immer mehr Dienste werden über Dritt-Software geboten und die Kosten für die Nutzung werden durch Flatrates auch erträglicher. Laut der Studie wird sich das mobile Internet in den nächsten 3-5 Jahren zum einem Massenmarkt entwickeln.

Quelle: Accenture: Mobile Web Watch 2008

Die derzeitigen Marktführer im Bereich der Websuchmaschinen Google, Yahoo!, Live, Ask etc. zeigen dem Nutzer nach Abschicken eines Suchbegriffs die passenden Ergebnisse als einfache Text-Liste an. Zumeist ist das ausreichend, aber es gibt auch Ansätze mit interessanteren User Interfaces. Hier zwei Beispiele:

searchme (2)Searchme
Searchme ist eine Flash-basierte Suche mit Vorschau der Ergebnisse per Coverflow-Effekt und Highlight der Suchbegriffe in der Seitenvorschau. Eine Einschränkung der Treffer ist über Kategorien möglich, welche passend zum Treffer angezeigt werden. Searchme ist erstaunlich schnell, für deutschsprachige Suchen aber bisher nicht geeignet. (via de:bug)

viewzi (3)viewzi
Viewzi bietet nicht nur eine, sondern derzeit gleich 12 Flash-basierte Visualisierungen für Suchergebnisse mit jeweils unterschiedlichen Quellen an. Um das Ganze nutzen zu können muss man sich derzeit jedoch noch um einen Beta-Zutritt bewerben (bei Referral Code “readwriteweb” eingeben, dann erhält man direkt Zutritt). viewzi ist auch für deutschsprachige Suchanfragen geeignet. (via ReadWriteWeb)

Es gibt noch viele weitere derartiger Ansätze. Welche kennt Ihr? Was haltet Ihr davon?

Lange war es an dieser Stelle still – die Zeit war einfach zu knapp, um hier von mir hören zu lassen. Daran hat sich eigentlich auch nichts geändert, aber die wieder gesteigerte Lust zum Bloggen schafft Freiräume (und die Feiertage im Mai helfen auch). Also fange ich nun erstmal an, Euch auf den aktuellen Stand zu bringen.

Zuerst: Mein Studium der OnlineMedien an der HFU. Dieses habe ich am 31. August 2007 mit der Abgabe meiner Diplomarbeit und der Exmatrikulation erfolgreich beendet. Nun bin ich Diplom Informatiker (FH) mit der Abschlussnote 1,8. Nicht ganz das, was ich wollte, aber in Anbetracht der familiären Geschehnisse im Verlauf des Studiums ganz okay.

Ein paar Kommilitonen haben sich dazu entschlossen ein Master-Studium anzuhängen, was für mich aber zunächst nicht in Frage kam. Ich will jetzt erstmal Geld verdienen.

Sehr schade ist, dass der Kontakt zu den Kommilitonen bereits nur noch sehr eingeschränkt besteht – wir alle sind schwer beschäftigt und geografisch auch recht verstreut. Wirklich schade!

Soeben habe ich mein brachliegendes Blog auf Wordpress 2.5 aktualisiert. Leider ist das Tag-Plugin (Simple Tagging) nicht kompatibel zu dieser Version, sodass ich es deaktivieren musste.

Ob ich wieder anfange zu Bloggen? Überlege ich mir gerade… )

Update: Bin nun ganz auf die interne Tag-Verwaltung des neuen Wordpress umgestiegen und habe meine Templates entsprechend angepasst. Tag-Cloud usw. funktionieren nun also wieder.

Vom 1. März 2003 bis 31. August 2007 war ich Student an der Hochschule Furtwangen. Gestern ging mein Studium der OnlineMedien mit der Abgabe meiner Diplomarbeit (”Navigation im WWW”) und der Exmatrikulation zu Ende – vorausgesetzt ich bestehe. Neun Semester mit Höhen und Tiefen, vielen neuen Erfahrungen und Bekanntschaften und neuem Wissen. Nun denke ich gerade an die ersten Tage des Studium zurück: An die Einschreibung, an die Begrüßung, an die Stadt-Rally, das Erstsemester-Frühstück, … Mir kommt das vor, als wäre es gestern gewesen, tatsächlich ist es aber 4 1/2 Jahre her. Es ist vorbei, wirklich vorbei und ich bin eigentlich froh darüber, weil mich die Hochschule in den letzten drei Semestern sehr genervt hat. Aber dennoch kommt ein bisschen Wehmut auf, dass es nun vorbei ist.

Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Seit heute bin ich fest als Junior Consultant bei der Virtual Identity AG in Freiburg angestellt, bei der ich nun schon seit einem Jahr (Praxissemester, Diplomarbeit) bin. Auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen, die mich ab Montag erwarten freue ich mich schon sehr.

Aug 25 2007

Ping.

Liebe Leser,
ich mache noch bis Anfang September eine Blog-Pause. Der Grund hierfür ist der näherrückende Abgabetag (31.08.) meiner Diplomarbeit. Deswegen fehlt mir momentan leider die notwendige Zeit zum Bloggen. Bis September!

Gestern Morgen in der Straßenbahn: Ich sitze auf meinem Stammplatz und lese die Zeit. Ein paar Stationen nach Fahrtbeginn setzt sich eine ältere Frau neben mich. Hätte ja auch eine Junge sein können, denk ich mir noch und dann plötzlich fängt sie an:

Sie: Ich frage Sie, haben Sie meine Seife genommen?
Ich: Ähm… *hust* Bitte?
Sie: Weil Sie in meiner Wohnung waren…
Ich: Ähm, wie kommen Sie denn darauf?
Das hat mich total verwirrt und ich versuche weiter zu lesen und die Verwirrung zu unterdrücken.

Sie: Was lesen Sie denn da?
Ich: Die Zeit.
Sie: Ja, das stimmt, jetzt sagen Sie die Wahrheit!
Ich: Natürlich, das tue ich meistens!
Sie: Haben Sie die große Welle auch schon gesehen?
Ich: Bitte was?
Sie: Ja, das steht doch da.
Der Artikel, den ich gerade gelesen habe, heißt “Die große Welle”. Ich dachte mir, ich bin mal nett und erzähle ihr, worum es geht und fange an:
Ich: Achso. Da geht es um Kapital…
Sie unterbricht mich: Kapital? Sie werden kein Kapital bekommen. Das ist alles meins.

Ich muss lachen, die anderen Leute ringsrum schauen mich mitleidig an.
Sie: Sie belästigen mich!
Ich: Bitte? *hust*
Sie: Wie damals schon!
Ich etwas genervt: Hallo, wann soll das denn gewesen sein?
Sie: 1952 in Bielefeld.

Ich muss kämpfen, das Lachen zu unterdrücken. Schließlich will ich die sichtlich verwirrte, kranke Frau nicht beleidigen, aber Ihre Anschuldigungen sind eben total lächerlich! Die Leute um mich herum können das Lachen auch kaum unterdrücken.
Nun wird auf der anderen Seite ein Platz frei und die Frau setzt sich um und meint noch zu mir: “Sie sind gemein!” und schaut mich verächtlich an. Na, das hat mich dann noch den ganzen Tag beschäftigt und tut es immer noch.

Ich habe kein eigenes Auto und bin auf die Bahn angewiesen, wenn ich privat oder beruflich unterwegs bin. Und natürlich ärgert mich jede Verspätung oder Ausfall eines Zuges. Dennoch freue ich mich, dass das Arbeitsgericht Mainz das Streikverbot für die Lokführer aufgehoben hat. Ich bin zwar kein großer Freund von Gewerkschaften, aber im aktuellen Fall kann ich die Verärgerung der GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) verstehen. Zwar sind die geforderten ca. 30% mehr Lohn natürlich unrealistisch und für die Bahn auf einen Schlag nicht finanzierbar, aber wenn man sich die momentanen Gehälter der Lokführer ansieht, ist die Forderung durchaus verständlich.

Das Einstiegsgehalt eines Lokführers liegt bei 1970€. Das ist einfach unanständig! Diese Menschen tragen Verantwortung für das Leben von mehreren hundert Fahrtgästen und sollten entsprechend auch anständig bezahlt werden. 2500€ sollte das Einstiegsgehalt schon mindestens betragen! Das geht vielleicht nicht auf einmal, aber dann muss die Bahn das eben über mehrere Jahre kontinuierlich anheben. Ich verstehe die Lokführer und hoffe, dass die Bahn diesen ein faires Angebot macht und so dann auch wieder die Fahrgastbeförderung gesichert ist. Herr Mehdorn, Sie sind am Zug! Handeln sie fair und zügig!

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